Foto © Simono

„Membran brizz“ ist eine surreale Audio-Reise durch Schichten von Geschichte, Erinnerung und Fiktion. Das ortsspezifische Klangprojekt verbindet authentische Texte, Stimmen, Töne und Geräusche des Gutshofs mit experimentellen Soundcollagen, um ein immersives Erlebnis zu schaffen.

Audiowalk: Jede Besucher:in erhält einen „Silent-Disco“ Kopfhörer und kann sich im Radius von über 100 Metern in aller Richtungen auf dem Gelände des Gutshofs bewegen. Die Hörenden begeben sich auf eine Reise zwischen historischer Realität und manipulierter Erfahrung – eine Reflexion über Wahrnehmung, Erinnerung und die Grenzen zwischen Fakt und Fake News.

Simono arbeitet mit Stimmen & Texten: Auszüge aus historischen Dokumenten, fiktiven Tagebüchern, Zeitungsartikeln und vermeintlichen Nachrichtenmeldungen („Fake News“ als künstlerisches Mittel) sowie surrealistische Klangmontagen. Eine nicht-lineare Erzählung, die zwischen Nostalgie, Dystopie und Absurdität oszilliert. Ein Audiowalk als eine ortsspezifische Membran zwischen Dokumentation, Vergänglichkeit und Manipulation.

Die Membran Idee

Raum ist kein statisches Gefüge, sondern ein lebendiges System, das Reize aufnimmt, weiterleitet und transformiert. Wahrnehmung entsteht im Dazwischen – im Austausch von Innen und Außen, Präsenz und Resonanz. Das ist auch die zentrale Idee sowohl für das Konzept von um | raum als auch für ihre Audioprojekt.

Musiker:innen: Alexis Baskind (Kontrabass), Christiane Ditz (Querflöte), Simono (Taiko)

Simono hat das Projekt um | raum iniziiert und in Kooperation mit der Kulturstiftung Britz entwickelt. Es sind 8 Künstler:innen eingeladen, die in den Räumen auf dem Gelände des Gutshofes Britz ihre Positionen in Licht und Klang ortsspezifisch installieren und präsentieren. Zudem wird ein analoges Filmprogramm gezeigt.

Siehe auch:

Im Rückgriff auf ihre Super-8-Installationen „Rotation zur See“ von 1998 installierte Simono Bridge Marklands Tanzvignetten als Fenstertryptichon im Foyer.

Webseite: simono.de